Dienstag, 19. Juli 2011

Jules - kiss

Sein Vater, der alte Patriot hätte ihn hierfür sicherlich windelweich geprügelt. Jules amüsierte der Gedanke, dass sein älterer Bruder, der nun auf der Strasse verrottete so sehr nach ihrem alten Herrn kam.

Ein zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen, als er sah wie sich sein Beute ergeben im Heu niederlegte. Das zarte Wesen streckte die dünnen Beine von sich und in seinen Augen wurde Hoffnungslosigkeit und Scham allmählich von aufblitzender Gier verdrängt. Jules hatte nichts mehr zu verlieren und so wollte er wenigstens den armen, kleinen untervögelten Jungen noch einmal richtig flach legen, bevor er von dieser Welt schied.

Völlig uneigennützig also schob er seinen eigenen bereits erhitzten Körper an den Fremden heran, liess sich packen und küssen und ergab sich einen Moment lang völlig. Als Rion sich auf ihn setzte und im fahlen Mondlicht seine Augen kurz aufblitzten wurde Jules klar, dass er das Spielchen hier so lange hinauszögern durfte, wie er nur wollte. Ihm war nach spielen zumute.

Seine Hände glitten automatisch unter den Pullover des anderen und tasteten sich an der kühlen, weichen Haut voran als hätten sie noch nie einen anderen Mann berührt. Jules richtete sich auf, drängte Rion dabei zurück und begte sich schliesslich über ihn, als dieser im Heu lag. Immer noch lächelte er - und diesmal viel sanfter - als er dem Braunhaarigen einen Kuss aufzwang, ihm die Zunge stürmisch in den Rachen schob, mit den Fingerspitzen seinen Bauch entlang strich, die verstehenden Rippen entlang fuhr und dann mit den steifen Brustwarzen zu spielen begann.

Der Rest der Welt wurde völlig unwichtig und Jules einziger Lebenssinn bestand nur noch daraus, diesem Jungen hier das Hirn rauszuficken. Er wollte den Kleinen so sehr befriedigen, dass dieser keinen einzigen verdrehten negativen Gedanken mehr im Kopf behalten konnte. Zumindest für den berauschenden Moment, den einem ein Orgasmus schenken konnte.

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