Montag, 7. Februar 2011

Kya - French Kiss

Sie waren also in Deutschland, war von dem Straßenschild unfehlbar abzulesen. Kya wusste sogar ganz gut, in welcher Ecke Deutschlands sie sich befanden. Automatisch warf der Junge einen Blick gen Westen, dann korrigierte er sich und drehte ein wenig Richtung Süden, so sah er nach Südwesten. Doch als der kranke Junge sich von der Gruppe trennte und das kleine Kaff alleine erkunden wollte, sah der Lore die beiden älteren an. Auch Francis ging seinen eigenen Weg. Sie waren ja schließlich in einer – ehemaligen - Wohnsiedlung angekommen und es wurde endlich Zeit, ein wenig Abstand von dem Rest zu nehmen und sich den Luxus eigener Gedankengänge und wahrscheinlich noch Erinnerungenüberflut zu leisten. Eine Stadt, ein Dorf, Häuser und Straßen riefen bestimmt nicht nur in dem jungen Loren unterschiedliche Empfindungen und Erinnerungen, sondern auch in seinen englischsprachigen Mitstreitern; zu bedenken, dass Kya die letzten Tage eigentlich mit drei Sprachen zu tun hatte...
Durch Ziggys überwältigenden Grund aus seinen ungesunden Gedanken gerissen schaute der Junge in der Richtung, in die sein – vielleicht doch – Kumpel ging. Wie die beiden Soldaten den Rastakopf doof anglotzten blieb dem Loren kein Zweifel: sie waren keine Deutsche sondern Franzosen. Die Höhe, in die die beiden Nasenspitzen gerichtet waren, war einfach nicht zu unterschätzen. Doch ZigZag beschäftigte sich eifrig mit seinem Ritual und für paar Minuten schien es, als ignorierte er völlig die beiden, die wortlos seine flinken Finger ums Papier anstarrten. Kyanousch kannte Soldaten viel zu gut und er kannte auch Franzosen besonders gut. Daher konnte er einfach nicht so optimistisch freundlich mit der Situation umgehen wie sein 'jamaikanischer' Freund und wie der jüngere von den beiden nun Ziggy auf der Wange küsste, schärfte nur Kyas verdacht, denn der war bei weitem kein Grußkuss, doch dem grünhaarigen schien es nicht zu stören und bevor Kya ihm was sagen konnte, hatte er einen Joint im Mund und Ziggy war mit dem Blonden fort. Das ließ ihn mit dem anderen alleine, dessen Blick zwischen Kyas Arsch und Kelasch pendelte. Kya war weder ein Kind, noch dumm, es brauchte nicht viel, um zu wissen, warum die beiden in die enge Gasse gelandet waren.
Als der Franzose jedoch ihm die Knarre auf dem Hals presste, verengten sich seine lebendige Augen. Nun wurde er aber an die Wand gedrückt und der Kerl nahm Kelasch von seinem Schulter ab und warf sie respektlos auf dem Boden. Als nächstes spürte er nicht nur den Körper sondern auch einen bestimmten Körperteil des Soldaten sich vom Hinten auf ihn pressen. Mit einer Hand hielt er Kyas Hände fest an die Wand gepresst und mit der anderen (worin immer noch die Knarre erhalten blieb) bereitete er sich vor, was an dem herunter gezogenen Reißverschluss zu hören war. Er war nicht den ganzen Weg von Loristan hierher gekommen, um sich hier von einem notgeilen Franzosen vergewaltigen zu lassen, sagte sich Kya im Kopf mit der Stimme seines Bruders und schloss die Augen. Sein bisher hastiges Atem hatte sich beruhigt. Er fühlte die unsicheren, aufgeregten Finger des anderen um seine Hose, die nun mit einem Zuck herunter gezerrt wurde. Diesen Moment hatte der Kleine nämlich abgewartet. Dass der andere sich nicht bewegte, zeugte von dem Schock, als er nun Kyas Hinten anstarrte, „Qu'est-ce que...“, fing er an, doch unfähig, den Satz zu Ende zu führen. Kya schlug die Augen endlich wieder auf, die der andere sowieso nicht sehen konnte. Vorsichtig langsam drehte er sich um, seine Hände immer noch an die Wand gepresst. Mit einem kokettierenden Lächeln sah er den Soldat an, „...c'est qu' ça?» Nun warf er dem muskulösen Körper des anderen einen gierigen Blick. Mit geweiteten Augen musterte ihn der Soldat nun genauer und dann fixierte er kurz die peitschende, schwarze, Wolfsrute. Kyas Hände hatte er zwar nicht los gelassen, doch der Griff um sie wurde leichter. Der kleine Lore verschwand keine Zeit, streckte sich hoch und zeigte dem Soldaten, was ein wahrhaftig französischer Kuss zu bedeuten hatte. „Putiiin!“, flüsterte der Ältere zufrieden und verwirrt. Solange kein anderer sie fand, konnte Kya auch den Sex genießen. Innerlich hoffte er, dass sein Gegenüber genug Erfahrung hatte und ihn nicht wie ein hirnloses Monster überfiel, „Ici?“, fragte er und fügte unsicher hinzu, „On nous interromprera...“ verlegen schaute er nun den Soldat an, der die Augen von Kyas Nacktheit nicht ablassen konnte. Es wäre in der Tat zu schade, den Kleinen mit seinen Kameraden teilen zu müssen, noch bevor er eine volle Portion genossen und verdauen hatte. Dabei schaute der Lore fast sehnsüchtig den aus der Hose hervor regenden Penis des Anderen. „T'as raison.“, sagte der endlich nickend, holte Kelasch vom Boden und zwang Kya in dem nächst liegenden Haus hinein, ihm offensichtlich immer noch nicht ganz trauend. Kya folgte gehorsam. „Putin!“, drückte der Soldat immer wieder mal aus, der sein Glück nicht ganz zu glauben schien.

3 Kommentare:

  1. Ich werde dann vor dem 18. nicht mehr posten können: Klausuren! X(

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  2. naja.. kam .. unerwartet o__O .. und es treibt die story nich voran ;__; .. .. aber Rion biegt das schon grade ..

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