So eine Mahlzeit schmeckt doch in der Gruppe immer viel besser! Jetzt da sie zu viert waren, wurde es richtig gemütlich und auch die Tatsache, dass ihre Vorräte jetzt reichen mussten um einen weiteren hungrigen Magen zu füllen konnte Francis' Glücksgefühl nicht trüben. Es war schon ganz gut so gewesen, dass Zig Zag und der Neue so unerwartet hereingeplatzt waren und damit die eigenartige, beinahe schom homoerotische Spannung zwischen Francis und Rion aufgelöst hatten. Nun sassen alle mehr oder minder friedlich beieinander und schlangen das erstaunlich geniessbare Dosenfutter hinunter. Zwischen zwei Löffeln voll schmackhafter Ravioli gestand der Amerikaner Kya zu, dass dieser einen ungewöhnlichen aber stimmigen Namen hatte. "Ehrlich.. ich bin so froh, dass wir alle heil davon gekommen sind! Wir sollten zusammen halten. Wir sind schliesslich alle Überlebenskämpfer, hm?" teilte er dem kleinen Loren noch mit halbvollem Mund mit, was seine Worte sicherlilch nicht verständlicher machte. In dieser Nacht schliefen sie alle im selben Zimmer, um sich gegen die Kälte zu schützen. Francis hatte schon lange nicht mehr so gut geschlafen. Jedes bisschen mehr Leben in dieser trostlosen Scheisse in der sie gelandet waren erfüllte sein Herz mit einer Art Wärme, die er ab und an zu vergessen drohte.
Nach wenigen Tagen war in der Pension und in den kleinen Läden, in denen meist nur Souvenirs und sinnloser Krimskrams herumlag nichts mehr zu holen. Die Jungs packten ihre Vorräte und die Isomatten und Schlafsäcke zusammen und nachdem sie alle eingehend eine selbstverständlich veraltete Karte in einem abgewetzten Schulatlas studiert und skeptisch einen Kompass befragt hatten, stand der Entschluss fest, weiter Richtung Westen zu ziehen. Francis hielt an seinem Plan fest, den er gefasst hatte noch bevor sie Kya begegnet waren. Seiner Meinung nach lag ihre einzige Chance darin, die Küste zu erreichen. Da es ein Ding der Unmöglichkeit wäre, zu versuchen die Alpen zu überqueren, waren sie seit Monaten auf dem Weg Richtung Frankreich, um über Spanien nach Portugal zu gelangen. Dann wären sie am Atlantik angelangt. Und dann.. ja dann. So weit hatte selbst Francis noch nicht gedacht aber bis dahin war ja auch noch reichlich Zeit.
Sie legten so viele Kilometer am Tag zurück wie möglich. Dabei machten sie aber auch so viele Pausen wie eben nötig waren und keiner dachte auch nur einmal daran, zu meckern wenn sie wegen Rion, der körperlich in einer schlechteren Verfassung als der Rest der Gruppe war öfter Halt machen mussten. Kya erwies sich als launisches kleines Wesen. Während er manchmal in seinem Redefluss kaum zu stoppen war und eine abenteuerliche Geschichte nach der anderen von seinem Stamm erzählte, wurde er ab und an mekrwürdig still und blickte nur düster ins Leere. Auch mit ihm hatte der Krieg einiges angestellt. Die Tankstellen, denen sie unterwegs begegneten boten ihnen öfter ein Nachtquartier, obwohl es ziemlich ungemütlich war, zwischen den Regalen oder unter der Kasse zu schlafen. Immerhin wurde Rion etwas lebendiger, wann immer sie noch geniessbare Süssigkeiten fanden. Klebrige Schokoriegel halfen ja auch klasse gegen den Heisshunger.
Zum Glück gab es in diesen Tankstellenläden auch immer Ortskarten und so bewegten sie sich hoffnungsvoll auf ein kleines Kaff zu. Je kleiner und abgelegener allerdings so ein Örtchen, desto grösser auch die Wahrscheinlichkeit, dass es von Bombenangriffen verschont worden war. Der Name des Kuhdorfes, das sie ansteuerten war so eigenartig, dass Francis einen Lachkrampf bekam, bevor er den anderen mitteilen konnte, wo sie gleich ankamen. "Freunde," fing er an, als er eine Sekunde Luft schnappen konnte, "als nächstes erreichen wir.. ..", nochmals raschelte er mit der Karte und prustete los. "Sorry, sorry, Leute, aber deutsche Städte haben so beknackte Namen! Achkarren-Kreuzmatten! Was soll das denn sein?? Achkarren-Kreuzmatten!". So bescheuert der Ortsname auch klang, besonders wenn man bedachte, was Francis' Aussprache noch aus diesem Doppelnamen machte, diese kleine Stadt weckte in allen Hoffnungen. Das kleine Grüppchen setzte jetzt sehr viel auf..
Achkarren-Kreuzmatten!
Nach wenigen Tagen war in der Pension und in den kleinen Läden, in denen meist nur Souvenirs und sinnloser Krimskrams herumlag nichts mehr zu holen. Die Jungs packten ihre Vorräte und die Isomatten und Schlafsäcke zusammen und nachdem sie alle eingehend eine selbstverständlich veraltete Karte in einem abgewetzten Schulatlas studiert und skeptisch einen Kompass befragt hatten, stand der Entschluss fest, weiter Richtung Westen zu ziehen. Francis hielt an seinem Plan fest, den er gefasst hatte noch bevor sie Kya begegnet waren. Seiner Meinung nach lag ihre einzige Chance darin, die Küste zu erreichen. Da es ein Ding der Unmöglichkeit wäre, zu versuchen die Alpen zu überqueren, waren sie seit Monaten auf dem Weg Richtung Frankreich, um über Spanien nach Portugal zu gelangen. Dann wären sie am Atlantik angelangt. Und dann.. ja dann. So weit hatte selbst Francis noch nicht gedacht aber bis dahin war ja auch noch reichlich Zeit.
Sie legten so viele Kilometer am Tag zurück wie möglich. Dabei machten sie aber auch so viele Pausen wie eben nötig waren und keiner dachte auch nur einmal daran, zu meckern wenn sie wegen Rion, der körperlich in einer schlechteren Verfassung als der Rest der Gruppe war öfter Halt machen mussten. Kya erwies sich als launisches kleines Wesen. Während er manchmal in seinem Redefluss kaum zu stoppen war und eine abenteuerliche Geschichte nach der anderen von seinem Stamm erzählte, wurde er ab und an mekrwürdig still und blickte nur düster ins Leere. Auch mit ihm hatte der Krieg einiges angestellt. Die Tankstellen, denen sie unterwegs begegneten boten ihnen öfter ein Nachtquartier, obwohl es ziemlich ungemütlich war, zwischen den Regalen oder unter der Kasse zu schlafen. Immerhin wurde Rion etwas lebendiger, wann immer sie noch geniessbare Süssigkeiten fanden. Klebrige Schokoriegel halfen ja auch klasse gegen den Heisshunger.
Zum Glück gab es in diesen Tankstellenläden auch immer Ortskarten und so bewegten sie sich hoffnungsvoll auf ein kleines Kaff zu. Je kleiner und abgelegener allerdings so ein Örtchen, desto grösser auch die Wahrscheinlichkeit, dass es von Bombenangriffen verschont worden war. Der Name des Kuhdorfes, das sie ansteuerten war so eigenartig, dass Francis einen Lachkrampf bekam, bevor er den anderen mitteilen konnte, wo sie gleich ankamen. "Freunde," fing er an, als er eine Sekunde Luft schnappen konnte, "als nächstes erreichen wir.. ..", nochmals raschelte er mit der Karte und prustete los. "Sorry, sorry, Leute, aber deutsche Städte haben so beknackte Namen! Achkarren-Kreuzmatten! Was soll das denn sein?? Achkarren-Kreuzmatten!". So bescheuert der Ortsname auch klang, besonders wenn man bedachte, was Francis' Aussprache noch aus diesem Doppelnamen machte, diese kleine Stadt weckte in allen Hoffnungen. Das kleine Grüppchen setzte jetzt sehr viel auf..
Achkarren-Kreuzmatten!
Nich vergessen Ida: du bist dran :)
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