Er spürte sein Herz schneller schlagen. Da sein Körper geschwächt war, fühlte sich das aber alles andere als angenehm an und er musste sich einbilden, sein eigenes Herz hätte ich gegen ihn verschworen. Die viel zu raschen Pumpbewegungen pressten sein Blut durch die Adern, die ob der Last zu platzen drohten. Sein ganzer Leib zitterte und vibrierte und dann war da dieser stechende Schmerz in seinem Unterarm.
Der Barbar hatte ihn erneut gepackt, beschimpfte ihn mit Worten, die er nicht verstand, holte dann aus und verpasste ihm zwei schellende Ohrfeigen. Wäre Jules' Kopf nicht fest gewachsen, so wäre er sicherlich durch die Wucht des Aufpralls einfach davon geflogen. Da er es gewohnt war, geschlagen zu werden, gab er keinen Laut von sich und zuckte kaum merklich zusammen, doch gegen die roten Flecken, die sein Gesicht nun links und rechts symmetrisch verunstalteten konnte er nichts unternehmen. Ihre Blicke trafen sich und sofort durchströmte Jules' ein heftiges Gefühl von Furcht, das bis ihn bis in die Knochen durchdrang. Solch furchterregende Augen hatte er in seinem Leben noch nicht gesehen und selbst in denen seines sadistischen, älteren Bruders hatte sich selten so grosse Mordlust und Kaltblütigkeit widergespiegelt. Ein kalter Schauer durchfuhr ihn und er merkte, wie seine eigenen Augen sich mit Tränen füllen wollten, was er dringend verhindern musste. Eben als er sich losreissen wollte, liess der andere von ihm ab und stiess ihn in die Richtung in die er eben vorangeeilt war. Zittrig wischte er sich über das Gesicht und liess das ausländische Gemotze über sich ergehen.
Der Barbar hatte ihn erneut gepackt, beschimpfte ihn mit Worten, die er nicht verstand, holte dann aus und verpasste ihm zwei schellende Ohrfeigen. Wäre Jules' Kopf nicht fest gewachsen, so wäre er sicherlich durch die Wucht des Aufpralls einfach davon geflogen. Da er es gewohnt war, geschlagen zu werden, gab er keinen Laut von sich und zuckte kaum merklich zusammen, doch gegen die roten Flecken, die sein Gesicht nun links und rechts symmetrisch verunstalteten konnte er nichts unternehmen. Ihre Blicke trafen sich und sofort durchströmte Jules' ein heftiges Gefühl von Furcht, das bis ihn bis in die Knochen durchdrang. Solch furchterregende Augen hatte er in seinem Leben noch nicht gesehen und selbst in denen seines sadistischen, älteren Bruders hatte sich selten so grosse Mordlust und Kaltblütigkeit widergespiegelt. Ein kalter Schauer durchfuhr ihn und er merkte, wie seine eigenen Augen sich mit Tränen füllen wollten, was er dringend verhindern musste. Eben als er sich losreissen wollte, liess der andere von ihm ab und stiess ihn in die Richtung in die er eben vorangeeilt war. Zittrig wischte er sich über das Gesicht und liess das ausländische Gemotze über sich ergehen.
Seine Beine trugen ihn nicht mehr halb so gut wie sie es vorhin noch getan hatten und sein Herz pochte noch heftiger seit er in die glühenden Augen dieses Wahnsinnigen hatte sehen müssen. Wirre Gedanken fingen an, von seinem Kopf Besitz zu ergreifen, es schwirrten üble Bilder vor seinem inneren Auge hin und her und eine Stimme begann ihm zuzuflüstern, dass es äusserst gefährlich war, sich mit diesem aggressiven Jungen abzugeben. Plötzlich sah er auch wieder die blutige Szene vor sich bei der sein Bruder und dessen Freunde eben erst abgeschlachtet worden waren. Er atmete geräuschvoll aus, sog dann die Luft so tief in seine Lungen, dass diese schmerzten und dann sprintete er los.
Alles geschah so plötzlich, dass der andere nur wenig später reagieren konnte. Jules hatte somit einen kleinen Vorsprung und war zudem leichter und wendiger als Kya. Dieser winzige Vorteil genügte zumindest, dass er wie ein Besessener vor dem wütenden Kerl davon rennen konnte. Seine Muskeln brannten bald, doch das ignorierte er. Als er sich endlich traute, sich umzublicken war da niemand hinter ihm. Irritiert blieb er stehen, riss den Kopf hin und her und wurde dabei immer nervöser. Hatte er den Typen tatsächlich so schnell abgehängt?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen